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[23.01.2011] Liebe Leserinnen und Leser, Da Politik zuallererst eine Frage der konkreten Politiker sein sollte und nicht der Parteien, die über „Parteidisziplin“ ohnehin das Wählervotum entstellen, liegt nichts näher, als auch bei meiner Umfrage die Kandidaten der gegenwärtigen Regierungskoalition dem gewählten Rest des Parteienspektrums gegenüber zu stellen. Und siehe da: Seit Tagen bewegen sich die Zahlen auch bei mir um 87%. Das ist zumindest zunächst erst einmal eine interessante und verblüffende Zahlenspielerei. Manipulation? Geht nicht! Die Bedingungen sind für alle Beteiligten gleich und das betrifft auch einen möglichen Mobilisierungsgrad über die Grenzen des Wahlkreises 45 hinaus. Unvermeidbar. Aber da kann und wird sich ja auch noch etwas bewegen. Es gibt (oder besser es gab?) parteitreue Regionen, in denen es ausgereicht hätte, einen Besenstiel als Kandidaten aufzustellen -und auch der wäre glatt in Magdeburg gelandet - aber darauf sollten sich die Pappenheimer in heutigen Zeiten nicht mehr unbedingt verlassen. Das übliche „Stimmvieh“ hatte es oft zu leicht, weil der Nichtwähleranteil zuverlässig hoch war. Diesen Anteil zu reduzieren, habe auch ich mir zumindest für diesen Wahlkreis auf die Fahne geschrieben. Hier sollte niemand ausschließen, dass kurz vor der Wahl Arps mit seinen Umfragewerten zur allgemeinen Information in den Briefkästen des Wahlkreises auftaucht, um potentiellen Nichtwählern noch eine zusätzliche Entscheidungshilfe anzubieten. Wie war das? „Schließlich ist für jeden etwas dabei.“ Leider muss ich in diesem Zusammenhang auch an böse Erfahrungen bei anderen Wahlen denken: Da landeten Flyer nicht auftragsgemäß in Briefkästen, sondern bündelweise in Mülltonnen. Vielleicht gibt es da inzwischen andere Möglichkeiten… In einem Land, in dem der „Wahl-O-Mat“ nicht frei geschaltet wird… aus nur einem wirklichen Grund: Hartwig Arps |
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