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[21.12.10] Püschel ist seinem Rausschmiss aus der SPD zuvorgekommen und ausgetreten. „So gut wie alle veröffentlichten Argumentationshilfen gegen Rechts weisen den Mangel auf, dass Nationalismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit lediglich in ihrer rechtsextremen Zuspitzung und Radikalisierung thematisiert werden, während ihre in weiten Kreisen akzeptierte `weichere` Fassung weitgehend unberücksichtigt bleibt. Diesen Mangel will die vorliegende Arbeit dadurch beheben, dass Parallelen zwischen dem rechtsradikalen Nationalismus und Rassismus einerseits und deren Entsprechungen im bundesdeutschen Alltagsbewusstsein andererseits gezogen, d.h. Gemeinsamkeiten wie Unterschiede kenntlich gemacht werden.“ (Gloel/Gützlaff: Gegen Rechts argumentieren lernen) In einem Kommentar zu diesem Titel heißt es weiter: „Sachbezogene und inhaltlich ausgewiesene Kontroversen mit rechten Jugendlichen sollten zum selbstverständlichen sozialpädagogischen Arbeitsmittel einer sich politisch verstehenden sozialen Arbeit in öffentlichen Einrichtungen zählen.“ Das geht völlig ab von dem, was auch in der SPD vor allem gängige Praxis im Umgang mit den Rechten ist: Ausgrenzen, Ausladen, Ignorieren, Verbieten. Das hatte Püschel satt. Er hatte die Gelegenheit genutzt, unmittelbare Erfahrungen in die Meinungsbildung zu einem sensiblen und hochaktuellen Thema einzubeziehen und das Ergebnis öffentlich geäußert. Hartwig Arps |
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