| [30.07.2010] Reaktionen auf Nadelöhre. Ich weiß aus diversen Erfahrungen, wer zu meinen „lieben Leserinnen und Lesern“ zählt und auch, dass besonders diejenigen dabei sind, für oder gegen die ich meine Beiträge schreibe. Ich weiß auch, dass nicht gerne offen Bezug genommen wird, auf das was hier so zu lesen ist. Zu sehr schreibe ich gegen den allgemeinen Mainstream. Für oder gegen diesen sich zu bekennen erfordert etwas Mut und wer hat den heute schon noch. Peinliche Offenbarungen werden nur dann riskiert, wenn man glaubt, mir das Wort verbieten zu müssen. Diese Befindlichkeitsstruktur ist für mich der besondere Reiz an der Sache und Ansporn zugleich. Die seltsamen Reaktionen auf meinen Beitrag „Nadelöhre“ haben mich zu diesem kleinen Vorwort animiert. Also: Am 26. schreibe ich diesen Artikel und sende ihn extra per Mail an OB Risch und Staatssekretär Erben. Am 28. schreibt die MZ auf S.22: „Weißenfels prüft Sicherheitskonzept“ Analog die MZ von heute: „Wird Pfennigbrücke zu Nadelöhr?“ DIE WELT schreibt am 26. über das Drama von Duisburg: Die gleiche Zeitung am 29. im Leitartikel: Ich will von Weißenfels bis Magdeburg keinem etwas unterstellen. Alle wollen unbestreitbar das Beste und höchstwahrscheinlich wird alles gut gehen. Dass ich dann als Buhmann dastehen werde, nehme ich in Kauf. Fragen müssen erlaubt sein. Ich habe drei gestellt. Konkrete Antworten konnte ich noch nicht vernehmen. Der Umgang mit dieser Thematik gibt mir nach wie vor zu denken und der MZ-Artikel von heute räumt da leider nichts aus-im Gegenteil. H. Arps |
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