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Dr. Otto Klein: Barockes Weißenfels
Grüne Stadt an der Saale
ISBN 978-3-936341-13-3
24,95 Euro

Seit der Herausgabe seines zweibändigen Werkes „Gymnasium illustere Augusteum zu Weißenfels“ ist der Autor einer breiten Leserschaft bekannt. Die Titel sind inzwischen in Bestandsverzeichnissen namhafter Institute und Staatsbibliotheken vertreten. Auch der im April erscheinende programmatische Titel anlässlich des 825-jährigen Stadtjubiläums basiert auf der Grundlage jahrelanger Forschungsarbeit mit intensiven Recherchen in Staatsarchiven und Kirchenregistern. Sehenswürdigkeiten an der “Via regia“(Nikolaistraße, Gr. Burgstraße, Alte Leipziger Straße, Hohe Straße), in der Stadtmitte, im grünen Gürtel der Stadt und an der Saale werden in drei Stadtrundgängen dargestellt. In etwa 320 Bildern mit Außen- und Innenaufnahmen sowie Hinweisen zu historischen Bezugspersonen offenbaren sich einmalige Häuserbiographien. Vieles wird dabei erstmals vorgestellt und selbst Experten überraschen. Zum Textteil gehört ein geschichtlicher Abriss bis in die Gegenwart. Die städtische Entwicklung seit 1945 unterliegt einer kritischen Betrachtung und schließt groteske Fehlentwicklungen seit der Wende ein. Auch das Wirken des Aktionsbündnisses zur Erhaltung der Weißenfelser Altstadt als Hauptsponsor des Titels wird nicht vergessen.

Der junge Autor widmet den Bildband seinem Großvater, von dem er viel über die Geschichte unserer Stadt gelernt hat. Schonungslos hat er seine Kamera in Häuser, Straßen, Ecken und Winkel gehalten, die an die alte Pracht und Dynamik einer niedergegangenen Industriestadt erinnern. Verdeckte, versteckte oder fast zugewucherte Ansichten offenbaren in großen Teilen Realitäten, die im Mainstream der veröffentlichten Wahrnehmung schon lange nicht mehr auftauchen. Die unkommentierten Bilder sind grob strukturiert und zeigen Motive aus den verschiedenen Wohn- und Industriegebieten der Alt- und Neustadt. Der Schlossgarten und das Russengelände tauchen dabei genauso auf wie BMK Chemie, Banner des Friedens, Gürth- Brauerei oder Bauten an der Schlachthofstraße. Der interessierte Betrachter wird geradezu aufgefordert, sich auf die Suche zu begeben, solange diese Spuren überhaupt noch erkennbar sind. Wenige Exemplare einer kleinen Auflage liegen zur Ansicht in der Seumebuchhandlung aus und sollen Bedarf und Preis über zunächst unverbindliche Vorbestellungen ermitteln.

Sonderausgabe
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    Innere Sicherheit


[03.09.2010]
Aktueller Themensalat

Vorsicht - Frau Schmuck macht wieder in Sachen Kommunalpolitik!
„Volle Kraft voraus –Mut zum Risiko, eine alte Bude in Schuss bringen, ohne die genaue Nutzung zu wissen, gehört dazu.“
(Kommentar zu ihrem Artikel über das E-Werk "Im Ausschuss fliegen die Fetzen". MZ/Lokales - 1.September 2010)

Städtebau droht der Geldmangel – Bund will Fördermittel halbieren.
Bundesbauminister Ramsauer: Die Städtebauförderung müsse „Prioritäten setzen und sich auf besonders wichtige Aufgaben konzentrieren.“ Dass die Länder vom Schlimmsten ausgehen zeigt die Haushaltsaufstellung in Sachsen-Anhalt für das kommende Jahr. Gleichmäßig gekürzt wird über alle Fördertöpfe hinweg. Damit wird das System als Ganzes geschwächt, nicht nur die umfangreichen Denkmalschutz- und Sanierungsprojekte, sonders auch die soziokulturellen Projekte wie „soziale Stadt“ und „Aktive Stadtteilzentren“. (MZ/Kommunen - 3.September 2010.)

Tenor aus allen bisherigen Debatten:
Die überwiegende Mehrheit des Volkes ist bei Sarrazin, denn es geht um die Bezahlbarkeit des deutschen Sozialsystems!

„Wir brauchen weder neue Kohlekraftwerke noch eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke. Es ist ein Mythos, dass es ohne das eine oder andere nicht ginge.“
Meint Claudia Kemfert in DIE WELT vom 3. September 2010. Sie leitet die Abteilung Energie, Verkehr Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung und ist Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit.

Nähere Betrachtungen folgen in weiteren Ausgaben. Der eigentliche Anlass für diese Zeilen ist ein aktueller Leserbrief aus Starsiedel.
H. Arps

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[28.08.2010]
Nachbetrachtungen zum SAT

Liebe Leserinnen und Leser,
nach der Glosse von vorgestern nun wieder zu ernsten Themen:
Dass Herr Kähler ein alter erfahrener und guter Marktmeister in engem und weiterem Sinne ist und Herr Brückner ein junger, talentierter und aufstrebender Kulturmanager, weiß, wer sie einigermaßen kennt. Dass die Bürger dieser Stadt gute Gastgeber sein können, ebenso.
Als alter Weißenfelser bin ich also nicht überrascht, wenn wir (fast) allesamt, beruflich oder ehrenamtlich, zum SAT einen guten Job abgeliefert haben und gemeinsam mit vielen Gästen und auf der Grundlage kräftiger Finanzspritzen, eine tolle Party feierten. An dieser Stelle füge ich in eigener Sache ein, dass das Interesse am Projekt Union- Theater so positiv aufgenommen wurde, dass ich demnächst eine Extra- Rubrik dafür einrichten werde. Damit es nun nicht weitergeht mit zu viel Lob- inzwischen gibt es Unkenrufe, dass die nächste Loveparade in Weißenfels stattfinden soll, weil hier alles so sicher abgelaufen ist- zitiere ich CSU-Chef Horst Seehofer:
„Harmonie im Falschen ist der schlechteste Wegbegleiter“ meinte er kürzlich zum Auftreten seiner Partei in der Berliner Koalition. Ich meine, das gilt überall.
Meine Kritik betrifft Zusammenhänge, die ich hinlänglich bekannt gemacht habe. Nicht nur in Sachen Wetter hatten alle Beteiligten viel Glück. Duisburg ist bei einigen Ignoranten schon wieder weit weg. Ich bleibe dran und fange mit manipulierten Zuschauerzahlen als ein erstes Gefahrenpotential an.

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[26.08.10]
Hygienehinweis

Mir wird gerade gemeldet, dass ein kleiner Straßenköter wieder ausgebrochen ist. Nachdem ihn ein Bürger dieser Stadt zuletzt einfing und er daraufhin weggesperrt wurde, ist er offenbar entwischt und treibt wieder sein Unwesen. Er kläfft Bürger an und setzt stinkende Duftmarken. Bevor er unter die Räder kommt, sollte er wieder eingesammelt werden. Er soll aus einer politischen Gruppierung stammen. Bei den Bürgern für Weißenfels habe ich schon nachgefragt: Dort gibt es definitiv keine solchen armen Hunde. Mal sehen, wer sich zuerst meldet.
H. Arps


[24.08.10]
Zwischen Abreißen und Abreisen: Bilder von einer Riesenparty.

Ein Album mit 260 Schnappschüssen auf 10 Seiten. „Quer Beet“ aus dem Festgebiet des SAT in Weißenfels. Aufgenommen vom 18.08. bis 22.08.2010. Ich erhebe keine Ansprüche im Sinne des Urheberrechtes. Nach § 23 KunstUrhG ist das Abbilden von Personen ohne deren Einwilligung auf „Bildern von Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen“ erlaubt. Es wird dennoch jedes Bild gelöscht, wenn Betroffene das wünschen.
Hartwig Arps

[Zu den Bildern]


[19.08.2010]
Weitere Ausführungen und Bilder über eine fragwürdige Sondersitzung im Stadtrat, über ein Hasardspiel in Sachen Sicherheit, über Täuschung und Vertuschung… lesen Sie bitte nach dem großen Spektakel. Wenn die große Karawane weiter gezogen und Weißenfels mit seinen Problemen wieder allein ist.
H. Arps


[19.08.2010]
Leserbrief an die MZ von Dr. Otto Klein
Neue Hausabrisse in der Innenstadt
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[15.08.10]
Leid und Freud in der Jüdenstraße

Heute ist es drei Wochen her: Dach und Hofaußenwand des maroden Eckgrundstückes Saalstraße 21/Jüdenstraße stürzten ein. Obwohl seit Jahren schlimmeres zu erwarten war, kamen die Besitzer des Nachbargrundstückes Jüdenstraße 47 mit dem Schrecken davon. Das gesamte Gebäude drohte zusammenzubrechen. Akute Gefahr! Notabriss!

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[12.08.2010]
Es tut sich etwas

in Bereichen, die ich im Fokus meiner Kamera hatte. Offenbar bringt die abgestürzte Konsole nun endlich Schwung in die Sache. In der Saalstraße wird gerackert. Gefährliche Bauteile wie Konsolen, Schornsteine, Latten, Ziegel, Scheiben und Platten wurden entfernt oder befestigt, mit Dreck überladene Dachrinnen gereinigt.Das Haus Nr.21 wird abgerissen. Ich erinnere mich an ein Gespräch mit einem Investitionswilligen, der mit dem Ausspruch „Ich gebe es auf!“ vor Jahren verschwand, weil eine von ihm gewollte Veränderung im Schaufensterbereich dieses Hauses abgelehnt wurde. Die Denkmalschützer haben nun erreicht, dass dieses Stück Stadtgeschichte im exakt behüteten Originalzustand abgerissen wird. „Zweite Hälfte 18. Jahrhundert“ steht unter anderem im Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt. Traurige Leistung – wie schon so oft!

Am Schwedenkreisel hat man einen langen Sicherheitszaun aufgestellt. Die Jüdenstraße 1 ist zugerüstet und eingehüllt. Insgesamt jedoch kann ich leider nicht erkennen, dass hier nach einem geschlossenen Konzept gehandelt wird. Es kann doch nicht ernsthaft geplant sein, was wenige Tage vor einem Landesfest hier in hektisch anmutenden Aktionen abläuft. Aber immerhin: Es wird reagiert! Das ist gut für die Sicherheit! Aber die Zeit wird knapp und es sind noch viele brüchige Steine, Dachrinnen, Fenster, Scheiben, Altantennen, marode Platten und Verkleidungen abzuräumen oder zu sichern! Inzwischen gehen bei mir Hinweise über weitere Missstände ein.

Meine Damen und Herren im Rathaus: Schönheitspreise lassen sich in der aktuellen Situation nicht mehr gewinnen. Die Sanierung unserer Innenstadt und die eklatanten Versäumnisse in diesem Bereich müssen zum schonungslos öffentlichen Dauerthema nach dem SAT-Spektakel werden und es müssen Konsequenzen folgen. Doch vorerst ist in Sachen Sicherheit noch viel zu tun! Nun zählen die Stunden!

Hartwig Arps

[Einige Aufnahmen aus der Saalstraße zum Vergleich]


[11.08.2010]
Bilder des Grauens –nächster Teil

Aufgenommen am 09.und 10.08.2010 im Festgebiet zum SAT und in der unteren Naumburger Straße.

Liebe Leserinnen und Leser,
trotz jahrelanger Gewöhnung kommt einem das Grauen, wenn man bewusst hinschaut. Angesichts solcher Bilder und der Tatsache, dass wir in wenigen Tagen Gastgeber eines Landesfestes sind und zunächst unabhängig von Fragen nach Schuld, Ursachen und Wirkungen:
Schämen müssen wir uns alle! Für schreckliche Defizite in Sicherheitsfragen und für ein zum großen Teil erbärmliches Erscheinungsbild in unserer historischen Innenstadt.

Herr Oberbürgermeister Robby Risch,
Frau Stadtarchitektin Wagner,
Herr Bischoff, Fachbereichsleiter für technische Dienste und Stadtentwicklung,
Herr Hantscher, Fachbereichsleiter für Kultur und zentrale Dienste,

meinen Sie das nicht auch?

Hartwig Arps

Zu den Bildern

Vorschau:
In der nächsten Ausgabe berichte ich über das Union- Theater in der Jüdenstraße, das zum SAT- erstmals seit Schließung 1993- für drei Tage geöffnet wird und sich mit einem Programm präsentiert.

Hier schon mal Plakat und Flyer


[08.08.10]
Von wegen Panikmache:
Das ist ein „Totschlagargument“!

Liebe Leserinnen und Leser,
Christen können es gerne als eine letzte Mahnung des Himmels betrachten. Es hat Gott sei Dank noch keinen Menschen getroffen. Heute gegen 16.40 Uhr sind die drei nachfolgenden Aufnahmen entstanden. Sie zeigen das gleiche Haus in der Saalstraße, welches ich in meiner Bildergalerie unter dem Beitrag vom 01.08.10: Bilder aus dem Festgebiet- jenseits der Flyermotive darstelle.

Der Vergleich der Aufnahmen zeigt eindeutig, dass sich die abgestürzte Konsole am 31.07.10 noch unter der Dachrinne am Haus befand. Bei dichtem Fußgängerverkehr hätte sie mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Menschen erschlagen oder schwer verletzen können. Es ist unschwer zu erkennen, dass in jedem Moment weitere Konsolen und andere Teile abstürzen können. Und das ist nur eines der gefährlichen Objekte.

Ich fordere hiermit im Namen aller Bürger von Weißenfels und seiner Gäste eine umgehende Sperrung derartig gefährlicher Bereiche. Ich werde meine Fotoserie morgen fortsetzen und in den nächsten Tagen hier einstellen.

Hartwig Arps

Bildvergleich


[07.08.2010]
Infoschreiben

Hier die angekündigte E-mail an die Minister und den Chefredakteur der MZ


[07.08.2010]
Alarmglocken

Liebe Leserinnen und Leser,
beim Verfassen meiner diversen Beiträge für diese Zeitung konnte ich nicht ahnen, dass sie über viele Jahre hoch aktuell bleiben. Auch ein Archiv reicht nicht mehr aus, um die jeweiligen Inhalte zu erfassen. Das hat nun ein Ende: Ich habe eine Suchmaschine installieren lassen, die Sie von der Startseite über „Suche“ erreichen können. Nun kann man nach Eingabe der verschiedensten Stichworte nachlesen, was zum jeweiligen Thema schon geschrieben wurde. Was da beispielsweise unter „Mitteldeutsche Zeitung“ nachzulesen ist, muss ich hier nun nicht wiederholen.

[lesen Sie weiter]


[01.08.2010]
Bilder aus dem Festgebiet – jenseits der Flyermotive

Liebe Leserinnen und Leser,
es ist schon ein paar Jahre her, aber es hat sich eingeprägt. Ich war nicht weit weg von der Einschlagstelle. Ein schwerer Brocken stürzte aus einem Hausgiebel auf die Kleine Kalandstraße. Dass er keinen Passanten traf, war reine Glücksache. Es waren Gott sei Dank nur wenige unterwegs. Es hätte Tote geben können.
Diese Erinnerung war der Antrieb für meinen Streifzug mit der Kamera, gestern, am 31.07.10 – 20 Tage von dem großen Spektakel SAT. Ich ging entlang einiger der Straßen, über die erwartungsgemäß an diesen Tagen tausende Gäste gehen werden: Große Kalandstraße, Saalstraße bis Ecke Jüdenstraße, Kreisel am Niemöllerplatz, Friedrichstraße, Kreisel am Schwedenstein und ein Stück Marien- und Klosterstraße. Aufgehört habe ich dann nur, weil die Batterien meiner Kamera leer waren.

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[30.07.2010]
Reaktionen auf Nadelöhre.

Ich weiß aus diversen Erfahrungen, wer zu meinen „lieben Leserinnen und Lesern“ zählt und auch, dass besonders diejenigen dabei sind, für oder gegen die ich meine Beiträge schreibe. Ich weiß auch, dass nicht gerne offen Bezug genommen wird, auf das was hier so zu lesen ist. Zu sehr schreibe ich gegen den allgemeinen Mainstream. Für oder gegen diesen sich zu bekennen erfordert etwas Mut und wer hat den heute schon noch. Peinliche Offenbarungen werden nur dann riskiert, wenn man glaubt, mir das Wort verbieten zu müssen. Diese Befindlichkeitsstruktur ist für mich der besondere Reiz an der Sache und Ansporn zugleich. Die seltsamen Reaktionen auf meinen Beitrag „Nadelöhre“ haben mich zu diesem kleinen Vorwort animiert. Also:

[lesen Sie weiter]


[27.07.2010]
Durch und durch falsch
WELT ONLINE vom 27.07.2010

[zum Artikel]


[26.07.2010]
Nadelöhre

Mittwoch 21.07. Am Stammtisch der Bürger für Weißenfels im Centra am Markt wird wie immer über aktuelle Themen diskutiert. Eines davon: Sachsen-Anhalt -Tag und die letzten diesbezüglichen Verlautbarungen der Organisatoren. Rund 200 000 Besucher werden demnach erwartet (es war auch schon mal die Rede von 250 000 - aber wer will das auch so genau wissen?!) und es ist damit zu rechnen, dass ein nicht geringer Teil davon mit der Bahn anreisen wird. So kommt die Runde schnell zum Thema Pfennigbrücke, über die sich vermutlich ein großer Teil der Besucher über die Saale in die Innenstadt bewegen wird. „Hoffentlich marschieren die dabei nicht im Gleichschritt“ wirft einer ein und weckt bei Altgedienten die Erinnerung an das Gleichschrittverbot beim Überqueren von Brücken wegen gefährlicher Resonanzschwingungen. Die Diskussion zu diesem Punkt verliert sich dann in allgemeinen Sicherheitsfragen, die von Organisatoren solcher Volksfeste beachtet werden müssen.

[lesen Sie weiter]


[17.07.2010]
Pressemitteilung 17.07.2010 – Weißenfels/Saale
Landesverwaltungsamt Halle bestätigt, dass der weitere Ausbau der Kläranlage Weißenfels auf 325.000 Einwohnergleichwerte aus bauplanungsrechtlichen Gründen nicht genehmigungsfähig ist

Ungeachtet eines steten Bevölkerungsrückganges in der Stadt Weißenfels und der angrenzenden Gemeinden sowie des hohen Verschuldungsgrades des Zweckverbandes für Abwasserentsorgung Weißenfels (ZAW) mit weit über 32 Millionen Euro, führte dieser das wasserrechtliche Planfeststellungsverfahren zum Vorhaben der Erweiterung der Kläranlage Weißenfels auf der Gemarkung der Nachbargemeinde Burgwerben fort. Das Vorhaben dient nach hiesiger Ansicht ganz vorwiegend dazu, der Firma Tönnies die höchst umstrittene Erweiterung der Schlacht- und Verarbeitungskapazitäten in Weißenfels zu ermöglichen.

Im Rahmen der öffentlichen Auslegung der Planungsunterlagen im Januar 2010 hatten zahlreiche Anwohner, die Bürgerinitiative Pro Weißenfels sowie der BUND Sachsen-Anhalt fristgerecht Widerspruch und Einwendungen gegen dieses unverantwortliche Vorhaben erhoben. Auf Nachfrage des BUND Sachsen-Anhalt beim zuständigen Referat Abwasser des Landesverwaltungsamtes Halle zum aktuellen Bearbeitungsstand wurde im Schreiben vom 09.Juli 2010 nun mitgeteilt, dass das Vorhaben bereits aus bauplanungsrechtlicher Sicht nicht zulässig ist (siehe Anlage).

Die Bürgerinitiative Pro Weißenfels und der BUND Sachsen-Anhalt werten dies als großen Erfolg und sehen sich in ihren Auffassungen und Argumenten bestätigt, dass der erneute, mindestens 13 Millionen Euro teure Ausbau der Kläranlage von derzeit 100.000 auf 325.000 Einwohnergleichwerte zum überwiegenden Nutzen der Firma Tönnies weder „vernünftiger Weise geboten“, zulässig, standortgerecht noch umweltverträglich ist.

Weitere Informationen finden Sie diesbezüglich unter http://www.proweissenfels.de/index.php?entry_id=61

Anlage:
Antwortschreiben Landesverwaltungsamt Halle, Referat Abwasser, vom 09.07.2010


[05.07.2010]
Interessanter Hinweis eines Lesers.
Stadtplaner/in gesucht!
www.online-stellenmarkt.net/stellenanzeige-9113315.html


[26.06.2010]
Steuerzahler finanziert aussichtslosen Rechtsstreit.

Liebe Leserinnen und Leser,

Arps bringt es auf den Punkt und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. So in etwa kommt WS beim überwiegenden Teil meiner Leserschaft an. Man nimmt mir ab, dass ich aus Überzeugung und gestützt auf 16- jähriger Erfahrung als Stadtrat bestrebt bin, kommunalpolitische Zusammenhänge offen und ehrlich darzustellen, um damit dem interessierten Bürger Einblicke zu verschaffen, die er über sonstige Medien, wenn überhaupt, dann nur sehr eingeschränkt wahrnehmen kann. Mein Grundsatz war, ist und bleibt dabei das in der Verfassung verbriefte Grundrecht auf freie Meinungsäußerung und alles, was daraus abzuleiten ist. Hin und wieder kommt es dabei vor, dass ich bei Wahrnehmung dieser Meinungs- und Pressefreiheit angegriffen werde. Bisher konnte ich alle solche Versuche abwehren und auch im vorliegenden Fall bin ich mir da ziemlich sicher.

[lesen Sie weiter]


[13.06.2010]
WM 2010 – Der etwas andere Einstand
Auszüge aus einer wissenschaftlichen Arbeit zum Thema Massenpsychologie

„Rahmenbedingungen massenpsychologischer Phänomene
Es braucht drei Komponenten, um Menschen anfällig zu machen für psychologische Ansteckung und Suggestion: erstens Erregung – ängstliche oder euphorische -, zweitens Ahnungslosigkeit, Unkenntnis und Orientierungslosigkeit, drittens ein Umfeld, das Erklärungen nahe legt. …
Euphorische Begeisterung ist das sicherste Mittel, um Menschen blind und taub für Gefahren zu machen. …
Unsicherheit und Orientierungslosigkeit werden durch gesellschaftliche, politische und ökonomische schockierende Ereignisse ausgelöst, wie z.B. Finanzkrise …
Wichtig ist auch, dass Menschen immer das Bedürfnis haben dazu zugehören. …
Auf Menschen angewandt bedeutet Masse einen Zustand, der aus sich selbst keine Ordnung oder Struktur entwickeln kann, sondern durch äußeren Druck passiv geformt wird. Inhalt der Massenpsychologie sind Phänomene des irrationalen, triebhaften Verhaltens menschlicher und tierischer Plurale.“

Passt doch irgendwie alles gut zusammen. Als wäre die Ablenkung bestellt. Helfen wird es nicht.
Wenn Deutschland nicht Fußballmeister 2010 wird, werden wir eine verschärfte Systemkrise mit „Heulen und Zähneklappern“ erleben. Wenn Deutschland Weltmeister wird – auch.
Aber wer denkt denn jetzt an so etwas…?
Also los geht’s - und viel Spaß!

PS.: Wer es noch dicker möchte:
Achse des Guten/Jost Kaiser/Wir haben eine Fahne

H. Arps


[05.06.2010]
Der nächste Bundespräsident muss ein Eichelhäher sein!
Frei nach „ZIPPERT zappt“, DIE WELT, 4. Juni 2010

Beobachtet man die Diskussionen um die Nachfolge von Horst Köhler, fragt man sich unwillkürlich: Warum eigentlich kein Tier? Ein Tier als Bundespräsident, das wäre jetzt genau die richtige Botschaft an eine immer stärker verunsicherte Natur, damit würde man aber auch den Märkten eine Rückkehr zu einfachen und ursprünglichen Werten signalisieren. Vielleicht ist auch eine Frau oder ein Niedersachse als oberster Repräsentant geeignet, aber besser wäre ein Tier, gerne auch ein Weibchen aus Niedersachsen.

[lesen Sie weiter]


[03.06.2010]
Respekt, Herr Köhler!
Selten sind sich die Medien so einig wie bei der Verurteilung des Rücktritts von Bundespräsident Horst Köhler. Und selten haben die Bürger eine so fundamental andere Wahrnehmung. Auswahl aus den unzähligen Leserbriefen, die die WELT erreichten.
[WELT-Online vom 03.06.2010]

Als wäre nichts gewesen
Das Tempo, mit dem das Präsidentenloch gestopft werden soll, hat etwas Abstoßendes. Warum gibt niemand zu erkennen, dass es im Gefüge des Staates knirscht? Ein Appell für mehr Ernsthaftigkeit.
[WELT-Online vom 03.06.2010]


[27.05.2010]
STERN über Weißenfels
[lesen Sie weiter]


[21.05.2010]
Lesen Sie heute über:

  • Reisen, Bildung und Perspektiven
  • Junge Leute und Hoffnungen
  • Einen Blick nach Syrien und zurück

Liebe Leserinnen und Leser,
zurück aus einem Urlaub, stelle ich wieder fest, dass jede Reise Eindrücke hinterlässt, welche die Sicht auf die Dinge verändern. Wer wirklich an Ländern, Leuten und Verhältnissen über das Übliche hinaus interessiert ist, für den entwickelt sich geradezu eine zwingende Logik, die Realitäten in größeren Zusammenhängen zu betrachten, zu vergleichen und Schlussfolgerungen zu ziehen. In wichtigen Bereichen wie Umwelt, Wirtschaft und Finanzen haben sich die Verflechtungen und Abhängigkeiten zwischen Global- und Kommunalpolitik so weit entwickelt, dass so ziemlich alles aus den aktuellen politischen Gruselkabinetten vorhersehbar war.

[lesen Sie weiter]


[18.05.2010]
Hinweis an verunsicherte Kunden

Der MZ- Artikel vom Montag über die neue Weißenfelser Chronik beinhaltet einen Hinweis über Verkaufsstellen. Genannt werden Museum und Touristeninformation. Da Kunden der Seumebuchhandlung teilweise auch Leser der MZ sind, kann ich Nachfragende beruhigen: Selbstverständlich gibt es den Titel auch bei uns. Wir haben mit dem dazugehörigen unternehmerischen Risiko ausreichend bestellt. Es besteht kein Grund zur Annahme, dass Herr Richter aus persönlichen Gründen die traditionsreiche Seumebuchhandlung nicht erwähnt hat. Nach meinen Informationen ist es vielmehr so, dass bei der MZ die interne Regel besteht, keine Erwähnung zuzulassen, wenn die betreffende Firma keine Anzeige zum Thema schaltet. Ich bitte also um Verständnis für die schwere Arbeit eines insofern abhängigen Journalisten.

Nähere Hinweise und Informationen zur Chronik lesen Sie bitte unter
[amazon.de/stekovics/weissenfels]

Hinsichtlich meiner angekündigten Beiträge bitte ich noch um etwas Geduld.

H. Arps


[07.05.2010]
Lesen Sie bitte in der Woche ab 17.05.10 über bemerkenswerte Weißenfelser:

Ghassan Kafa – Ein Investor setzt auf hiesige Potentiale.

Ingo Pietruschka – Ein Student an der Leipziger Uni plant ein Praktikum bei der Wählervereinigung Bürger für Weißenfels.
(Dazu auch demnächst bei BfW)

Patrick Hypscher – Ein ehemaliger Schüler des Goethegymnasiums macht seinen Master an der London School of Economics and Political Science.
Blick auf eine Präsentation aus seiner Schülerzeit.


[28.04.2010]
Über falsche Architekten

Liebe Leserinnen und Leser,
was in Sachen Europa von großen politischen Köpfen der Nachkriegszeit auf der Grundlage traditioneller Werte entstand, wurde in den Händen der nachfolgenden Politikergenerationen zunehmend in Grund und Boden gewirtschaftet. Das europäische Regelwerk hat im Gesamtrahmen der globalisierten Welt in weiten Teilen versagt und die Mitgliederstaaten werden teuer bezahlen müssen. Eine gemeinsame Innen- und Außenpolitik ist nicht ansatzweise zu erkennen. Stabilitätskriterien wurden über Jahre von allen gebrochen und das wurde von allen geduldet. Was wir gegenwärtig mit Griechenland erleben, ist die logische Folge. Portugal, Spanien, Italien und andere werden folgen und die Diskussionen um Ausschluss, Staatsbankrott, die Verantwortung der Banken oder darüber, ob das noch Auswirkungen der „alten“ Krise oder schon wieder neue platzende Blasen sind, werden wenig ändern. Wie schon im Rahmen der Bankenkrise: Es wird erst mal weiter gewurstelt, weil das Gesamtsystem ansonsten zusammenbrechen würde.

[lesen Sie weiter]


[17.04.2010]
65 Jahre Kriegsende in Weißenfels – Kriegsbeginn in Afghanistan

Die Deutschen und Kriege- ein unsägliches und offenbar unendliches Thema. Über das frenetische Geschrei nach dem totalen Krieg unter Hitler bis zu den Rufen „Internatio-naale So-li-da-ri-tät“ der DDR- Mitläufer bei diversen Vorbeimärschen an den Ehrentribünen der SED- Prominenz anlässlich des Einmarsches der sowjetischen Truppen in Afghanistan 1979 spannt sich ein weiter Bogen über dieses Thema, der vorerst mit der Meldung über vier weitere tote deutsche Soldaten nach einem Taliban- Angriff in Baghlan einen aktuellen Tiefpunkt erreicht hat.

[Zu weitern Texten und Bildern]


[12.04.2010]
DIE WELT über Weißenfels
Wie die Internationale Bauausstellung des Landes Sachsen-Anhalt zur Abbauausstellung wurde
WELT ONLINE vom 12.04.2010

„… Zum regelrechten Fiasko, aber leider auch zum Symbolfall dieser so ehrgeizig gestarteten Schau hat sich die IBA- Modellstadt Weißenfels entwickelt…“
Dankwart Guratzsch

Liebe Leserinnen und Leser,
b
ei Wikipedia ist über den Autor eingangs folgender Satz zu lesen:
„Dankwart Guratzsch ist ein deutscher Journalist. Einen Namen hat er sich vor allem als Architekturkritiker gemacht.“
Ich habe heute mit ihm telefoniert und mich besonders als Mitglied des Aktionsbündnisses zur Erhaltung der Weißenfelser Altstadt und als Bürger für Weißenfels für seinen Beitrag bedankt. Wir denken gemeinsam gerne zurück an die Zeit, als wir im Büro in der Seumebuchhandlung darüber beraten hatten, wie das Novalisquartier in der Weißenfelser Innenstadt vor architektonischer Verunstaltung gerettet werden könnte. Vergeblich. Die Machenschaften in der Rauner- Ära hatten alles zunichte gemacht. Die Schatten dieser Zeit wirken immer noch bis in die aktuelle Tagespolitik.
Den ganzen Beitrag lesen Sie bitte hier.


[06.04.2010]
Bürger für Weißenfels zum Haushalt 2010:
Kommentar von Klaus-Dieter Witting
[Lesen Sie bitte hier]


[01.04.2010]
Kein Aprilscherz- Nachtrag zum Parteiausschluss Pricha

Inzwischen liegen mir die Kopien der Originaldokumente vor. Bezeichnend ist hier die Differenz von fast 5 Wochen zwischen den beiden Schreiben. Man muss den Eindruck gewinnen, als wäre das Ganze den Parteistrategen äußerst peinlich. Kein Wunder: Konnte man doch zuvor über Monate aus CDU- Kreisen überwiegend positive Einschätzungen und Solidaritätsbekundungen vernehmen. Logisch, sonst könnte Adelheid Pricha ja nicht sein, was sie auch nach dem Wahldebakel Rauners zur offensichtlichen Zufriedenheit aller Beteiligten war und immer noch ist: Stellvertretende Vorsitzende der CDU- Fraktion im Kreistag.
Soll die Peinlichkeit des Rausschmisses nun totgeschwiegen werden? Man darf gespannt sein wie das weitergeht. In den einschlägigen Webseiten ist bis dato jedenfalls nichts zu finden. Es bleibt zunächst das Zwischenresümee: Während beispielsweise die Affäre Madl in der CDU Sachsen-Anhalts weiterkocht, während hier geschwiegen und vertuscht wird, weil offenbar Verwicklungen bis in die Parteispitzen vorhanden sind, hatte keiner in der Burgenlandkreis- CDU den Mut, offen für Adelheid Pricha einzutreten. Fast alle beklagen das – der Verursacher aber sicher nicht. So kann sich eine Partei regional zugrunde richten. Und das zum 80. Geburtstag des „Kampfelefanten“ Helmut Kohl. Der hätte hier ganz andere Leute rausgeschmissen.

[Hier die Kopien]

Ansonsten wünsche ich allen Leserinnen und Lesern, ihren Kindern und Enkelkindern schöne Osterfeiertage und überall volle Nester.

Ihr Hartwig Arps


[31.03.2010]
Aktuelles vor Ostern

Volksverdummung?
Liebe Leserinnen und Leser,
was da in Sachen E- Werk oder Parken auf dem Markt so veröffentlicht wurde und wird, ist an Penetranz nicht zu überbieten. Höchste Zeit für mich, wieder mal verbal gegenzuhalten. Leider geht das erst nach Ostern.

Für heute verweise ich gerne auf folgenden Beitrag:
Bürgerinitiative zieht nach 20 Monaten im Amt ein negatives Resümee
zur Arbeit und zum Wahlversprechen des OB Risch.

Und nun die TOP – Meldung des Tages:
Adelheid Pricha wurde aus der CDU ausgeschlossen.
Lesen Sie dazu bitte:

Machen Sie sich dann bitte selbst ein Bild über Ursachen, Wirkungen und den Gesamtzustand dieses CDU- Stadtverbandes.
Mein Kommentar dazu ebenfalls nach Ostern.


[25.03.2010]
Hauptthema heute im Stadtrat: Haushaltskonsolidierung

Dreh- und Angelpunkt war und ist die Erhöhung der Grundsteuer B auf einen Hebesatz von 370 % .Sollte die Mehrheit im Stadtrat heute wieder ablehnen, wird die Kommunalaufsicht nach dem was mir bekannt ist, nun endlich mit höchst überfälligen und radikalen Mitteln einen jahrelangen Eiertanz beenden. Für Weißenfels wäre das fatal. Man darf also gespannt sein, wie sich einige Kandidaten aus dem selbst ausgelegten Netz herauswinden.
Vor über einem Jahr hatten wir eine ähnliche Situation. Lesen Sie dazu meinen Beitrag vom

[01.03.09: Über die Scheinheiligen im Stadtrat]


[16.03.2010]
Aktuelle Leserreaktion
To: "Hartwig Arps" <h.arps@t-online.de>
Subject: Arbeitspapier Finanzen
Name: Lars Brzyk
eMail: brzyk-wsf@web.de

Betreff: Arbeitspapier Finanzen
Nachricht: Sehr geehrter Her Arps,
für Sie zur Info ist das Arbeitspapier ein gemeinsames Werk von CDU und Linke. MfG Lars Brzyk

Meine Antwort:
Sehr geehrter Herr Brzyk,
offensichtlich verschweigt hier die CDU die gemeinsame Urheberschaft mit den LINKEN. Warum das so ist, müssen Sie allerdings untereinander klären. MfG H. Arps


[16.03.2010]
Das Gegenstück zum Vergleich. Bewerten Sie selbst!
[Arbeitspapier für Finanzen CDU]


[15.03.2010]
Bürger für Weißenfels zum Haushalt 2010. Anmerkungen, Vorschläge und Anträge zur Haushaltskonsolidierung.
[Lesen Sie bitte hier]



[08.03.2010]
Bücher entlarven Deutschland!
[Meine Auswahl ist weiterhin hochaktuell]



[06.03.2010]
Etwas deftiges von der Achse des Guten.
Grachten-Adolf marschiert! Die “Tagesschau” warnt



[05.03.2010]
Väteraufbruch für Kinder mit „Väterkompass“ im Arps Verlag Weißenfels

[04.03.2010]
Zur aktuellen Lage

Liebe Leserinnen und Leser,
die vorstehende Erklärung von Dr. Klein zeigt wieder einmal, mit welcher Beliebigkeit das Thema Öffentlichkeit seitens Stadtrat und Verwaltung gehändelt wird. Geht es darum Risch zu beschädigen, sind offenbar alle Mittel erlaubt. Wenn Arps in den Weißenfelser Seiten die Öffentlichkeit über wichtige Abläufe informiert, wird seit Jahren von den gleichen Leuten aus allen Rohren geschossen, um zu verhindern, dass an die Öffentlichkeit kommt, was an die Öffentlichkeit gehört.
Zunehmende Anfragen nach gedruckten Ausgaben zeigen mir einerseits gerade deshalb steigendes Interesse an meiner Zeitung. Andererseits ist es derzeit unmöglich, über eine kostenlose und damit auf Werbeanzeigen angewiesene Briefkastenzeitung zu versuchen, dem selbst ins Schlingern geratenen Verbund von Wurstblättern entgegen zu treten.

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[01.03.2010]
Rücktritt
Zur Sitzung des Stadtrates am 25.02.10 erklärte Stadtrat Dr. Otto Klein (BfW) seinen Rücktritt von der Funktion des 1. Stellvertreters des Stadtratsvorsitzenden.

Hier der Wortlaut seiner Erklärung


[17.02.2010]
Staat, tritt auf die Bremse!
Stetig wachsende Sozialausgaben und ein gigantischer Schuldenberg machen die Bundesrepublik handlungsunfähig. Die Aufgaben des Staates müssen neu definiert werden.
WELT ONLINE vom 16.02.10

Liebe Leserinnen und Leser,
Arnulf Baring mahnt in seinem Beitrag: „Die schwindende Zahl unserer Kinder und Enkel wird uns verfluchen.“
Ein Leser zum Thema: “Solange uns Beamte und Juristen hauptsächlich regieren, werden wir diese Probleme nie lösen können – denn Systemprobleme löst man niemals mit Leuten aus dem System.“
Ich freue mich täglich darüber, dass ich immer öfter nur noch andere zitieren muss, um meine eigene Meinung zum Ausdruck zu bringen.
[zum Artikel]

Für heute bleibt mir der aktuelle Hinweis an die Weißenfelser Narren, dass das Schiff schon lang sinkt – wegen Sabotage großer Teile der Besatzung! Ich bleibe gerne im Bild und verweise auf diverse Notrufe des Kapitäns im „Schiffstagebuch“. Hier ein Beispiel:
Brief des OB vom 05.06.09

Er lag gut im Kurs mit Haushalt und Konsolidierungsprogamm.
Für einige Strategen zu gut.
Nach dem Motto „Rette sich wer kann!“ suchen sie nun die Rettungsboote. Es liegt nun am Käpt`n, ein Evakuierungsprogramm zur Rettung der Substanz durchzusetzen. Das wird schwer, denn er steht nach meiner Betrachtung ohne wirkliche Hilfe auf der Brücke. Anstatt den Kurs durch mehr Transparenz klar anzusagen, hat er das Gegenteil zugelassen und die Narren erst gemacht.

Mehr dazu leider erst in etwa zehn Tagen. Wegen Providerwechsel kann es in dieser Zeit auch zu Totalausfällen kommen. Ich bitte das zu entschuldigen.

Eines meiner Hauptthemen wird dann die eben genannte Öffentlichkeit und Transparenz und investigativer Journalismus in diesem Sinne sein.
Dazu mein Schreiben an den OB vom 24.01.10

In diesem Zusammenhang auch ein anonymes Schreiben, das mich am 03.08.09 zum Thema Bahnschwellen erreichte. Alle im Original genannten Namen und Anschriften habe ich hier zunächst gelöscht. Wir haben beim zuständigen Amt in Verbindung mit weiteren Dokumenten Anzeige erstattet. Dort wurden Anhaltspunkte für strafbare Handlungen festgestellt. Die Sache wurde zur weiteren Ermittlung an die Staatanwaltschaft übergeben. Die Untersuchungen laufen.
Zum Schreiben
Aktueller Zwischenreport vom 23.03.2009

Bis demnächst
Ihr Hartwig Arps


[15.02.2010]
Alles wird enger

Liebe Leserinnen und Leser,

wir leben derzeit in Verhältnissen, die das gesamte bundesdeutsche Gesellschaftssystem der Nachkriegszeit bis in die Grundfesten erschüttern. Von Berlin über Magdeburg bis Weißenfels: Die Themen und Schlagzeilen zeugen überall von einer zunehmenden Unfähigkeit bestimmter Akteure, die Kausalität der Abläufe überhaupt zu erkennen, geschweige sie sinnvoll zu beeinflussen. Kritische Stimmen werden lauter und deutlicher und man kann in diesen Tagen lesen, was noch vor Monaten teilweise undenkbar war. Die allgemeine Lage zwingt endlich zu tieferen Analysen und immer mehr kluge Köpfe melden sich zu Wort. Sie beschreiben etwas, was freilich auch in Weißenfels wirkt und zum besseren Verständnis vor der Betrachtung konkreter örtlicher Beispiele genannt werden muss.

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[04.02.2010]
Analogie der Ereignisse

in der WELT vom 01.02.10 ist in einem Gastkommentar hinsichtlich der 100-Tage –Bilanz zu Merkels zweiter Amtszeit folgendes zu lesen:

„Harvard- Professor Karl Deutsch hat festgestellt, dass Macht dazu verleite, nicht mehr hinzuzulernen. Angela Merkel hat die politische Intelligenz, diesem Fehler nicht anheim zu fallen. Dazu muss sie sich jedoch von ihrem statischen Leadership-Verständnis lösen, ihr Führungsrepertoire erweitern und ihren Führungsstil der jeweiligen Situation anpassen. Dies bedeutete mehr Durchsetzungsbereitschaft nach außen, ebenso wie eine erhöhte Diskussions- und Konfliktfreudigkeit innerhalb der CDU. Denn das zeigt die Geschichte, einer „lau badenden“ Bundeskanzlerin wird wohl keine dritte Amtszeit gewährt.“

Der Autor lehrt Strategie und Führung an der LMU München und ist Associate der Stiftung Neue Verantwortung.

Liebe Leserinnen und Leser,
die freie Wählervereinigung Bürger für Weißenfels und deren Mitbegründer Oberbürgermeister Robby Risch haben sich einvernehmlich getrennt.
Einerseits will der OB damit mehr politische Unabhängigkeit und Neutralität für die Schaffung künftiger Mehrheiten im Stadtrat signalisieren – andererseits hatte sich innerhalb der Wählervereinigung eine kritische Haltung gegenüber dem OB entwickelt, die der obigen Betrachtung in einigen inhaltlichen Aspekten sehr nahe kommt.
Motto: Es geht den Menschen wie den Leuten.

Mehr dazu in den nächsten Ausgaben - auch über Ursachen und Wirkungen in Sachen Haushalt und Konsolidierung, über Scheinheilige im Stadtrat, die verfahrene Kiste mit den Stadtfesten, Nachfragen in Sachen Müllskandal, Bahnschwellen, investigativen Journalismus, unantastbaren Informantenschutz im Rahmen der Pressefreiheit und nicht zuletzt über den begonnenen Landtagswahlkampf mit offenen und noch verdeckten Postenschachereien… Es hat sich einiges angesammelt.
Ihr Hartwig Arps


[27.01.2010]
Auf dem linken Auge blind
WELT ONLINE vom 25.01.2010

Warum bekämpft Ministerin Köhler nur den Rechtsextremismus?
Rock gegen links“ – warum in drei Teufels Namen denn nicht?

Liebe Leserinnen und Leser,
als Freund des unkonventionellen Denkens fordere ich mit meinen Themen in dieser Zeitung seit Jahren auch den regionalen und lokalen Mainstream heraus. Teilweise mit unerfreulichen Folgen: Eingeschlagene Schaufensterscheiben, bedrohliche E-Mails und andere Aktionen aus den extremen politischen Lagern - mit zuletzt eingeschnitzten Hakenkreuzen auf meinen Haustüren in der Krummen Gasse. Auch sonstige Schmierereien an Häuserwänden weisen nicht nur in unserer Innenstadt auf Fehlentwicklungen hin, die nicht außer Betracht bleiben dürfen. Ich danke dem Autor Ulli Kulke noch einmal ausdrücklich für diesen mutigen und wichtigen Beitrag.

[zum Artikel]



[12.01.2010]
MZ-Beitrag vom 02.01.2010
Tierhaltung hat in Region Fürsprecher

[zum Artikel]

Leserbrief zum MZ-Beitrag

[zum Leserbrief]


[10.01.2010]
Esslingen: Eine Stadt lernt sparen
WELT ONLINE vom 10.01.2010

Auch in Esslingen bricht die Gewerbesteuer weg. Doch die Stadt steuert gegen, dank einer Allianz aller Parteien. Und bisher mit Unterstützung der Bürger [zum Artikel]



[01.01.2010]
Als lebte die alte DDR noch.
WELT ONLINE vom 31.12.2009

Auch Weißenfels wird erwähnt. [zum Artikel]



[22.12.2009]
Gewehrt und Recht bekommen – Städte sind Wildwuchs nicht schutzlos ausgeliefert!
Nicht nur die IHK weist seit Jahren auf mangelnde Zustände in der Weißenfelser Innenstadt hin. Zeichen einer noch immer andauernden städtebaulichen Fehlentwicklung.

Lesen Sie dazu auch den Beitrag vom 15.08.08


[21.12.2009]
Stopp für Stadtrand-Shopping: Zurück ins Zentrum
SPIEGEL ONLINE - Wirtschaft - 19.12.2009

Leere Geschäfte, zugeklebte Schaufenster, verlassene Innenstädte - Discounter und Handelsriesen locken Menschen zum Einkaufen in Randgebiete und ruinieren die Konkurrenz im Zentrum. Diese schöpft nun Hoffnung durch ein neues Urteil: Bekommen die Stadtflüchtigen ab sofort die Grenzen aufgezeigt? [zum Artikel]

Harte Zeiten für Aldi und Co.: Gericht stoppt Discounter-Expansion
SPIEGEL ONLINE - Wirtschaft - 17.12.2009

Rückschlag für die Discounter: Das Bundesverwaltungsgericht hat die Eröffnung von Filialen für unzulässig erklärt, wenn dadurch alteingesessene Geschäfte geschädigt werden könnten. Für die Unternehmen kommt das Urteil zur Unzeit - sie leiden ohnehin schon unter Umsatzrückgängen. [zum Artikel]


[18.12.2009]
Vorsicht- nicht zur Entspannung geeignet!
Ein spezieller Jahresrückblick- gedacht für die 70% Nichtwähler zur letzten Kommunalwahl in Weißenfels, denen ich ganz besonders ein besinnliches 2010 wünsche. Themen - vor Monaten und Jahren geschrieben – aber heute noch brandaktuell:

  • KEWOG
  • Gutachter und Planer
  • Künstliche Zahlen
  • Fürstenhaus
  • Ortstermin Schlosshang
  • E- Werk
  • Seumeclub
  • Wilhelmshöhe

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[16.12.2009]
Eine Teilbilanz 2009
Über das schrumpfende Weißenfels und aktuelle Themen eines diffusen Stadtrates. Über B-Plan- Nr. 31, Mitwirkungsverbote und E- Werk- Kosten.

Die Bevölkerung, die finanziellen Möglichkeiten, die Eigenständigkeit, die historische Innenstadt, Polizei, Ordnung und Sicherheit schrumpfen.
Dagegen bleiben bzw. vermehren sich Schulden, Drogenszene, Kriminalität, Unordnung, Unsicherheit, Unvernunft, Discounter, teure und unnütze Bausubstanz am Stadtrand – und das sind nur Beispiele.
Gutachter und Statistiker wollen uns überall das Gegenteil weismachen.
Weißenfelser, geht optimistisch ins neue Jahr, es wird alles gut, ihr müsst nur daran glauben!
825 Jahre Weißenfels? Ihr habt euch doch mit eurem Schusterjungen als Symbol für verlorene Größe die Maßstäbe selbst gesetzt. Seit froh, dass wir euch den Sachsen- Anhalt- Tag und die IBA beschert haben. Also: Feiert gefälligst!

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[07.12.2009]
Der Arme Hund von Weißenfels

Die Dezember- Ausgabe des Weißenfelser Heimatboten bringt etwas zu Tage, was selbst für mich kaum zu fassen ist. Hätten wir einen qualifizierten Verantwortlichen für Stadtarchitektur in Weißenfels, dann wäre so etwas sicherlich nicht passiert. Haben wir aber nicht! So bleibt die Frage, wer für solche Schlampereien verantwortlich ist. Irgendjemand innerhalb der WVW, der KEWOG, des Rathauses? Irgendjemand im so genannten Kulturausschuss des Stadtrates? In einem bin ich mir sicher: Den Pappenheimern wird als Ausrede wieder etwas einfallen. Wir alle sind gefordert, ihnen gehörig auf die Finger zu klopfen, wenn vom Kulturerbe unserer Stadt noch etwas übrig bleiben soll! Kämpfen wir für unseren Mops! Reißen wir den Verantwortlichen die Zipfelmützen von den Köpfen, unter denen sie sich verstecken!

Ihr Hartwig Arps

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[05.12.2009]
Die Achse des Guten

Ihr Weblog zählt zu den meist besuchten Deutschlands und ist für viele Leser zu einem Leitmedium für politische Analyse und Kritik geworden.
Ein Zusammenschluss von Publizisten, die allesamt mit Verve den Mainstream herausfordern. Eine Vereinigung von Freunden des unkonventionellen Denkens.“

Liebe Leserinnen und Leser,
bevor ich mich demnächst wieder mit aktuellen Niederungen der hiesigen Kommunalpolitik befasse, empfehle ich Ihnen die Beiträge unter www.achgut.de

Ihr Hartwig Arps


[11.11.2009]
Westfalen-Blatt:
13 Tönnies-Manager angeklagt. Hauptangeklagte in dem Betrugsverdachtsfall sind Firmenchef Clemens Tönnies und Tönnies-Geschäftsführer Josef Tillmann - neue Ermittlungen zum Tod des Kronzeugen Tönnies-Manager Richard W.

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[11.11.2009]
Heute und vor 20 Jahren
Über das Goethegymnasium bis zur Ingenieurschule

Liebe Leserinnen und Leser,
es ist wie mit allen Gutachten: Der Auftraggeber wird wunschgemäß beliefert. Genauso verhält es sich mit Umfragen jeglicher Art. Besonders beim Thema Mauerfall und Folgen:
Zufrieden? 86% aller Deutschen sagen Ja! Wieder her mit der Mauer? 12% sagen Ja!
DDR- ein Unrechtsstaat? 78% sagen Ja! Teilweise mit beträchtlichen Unterschieden zwischen Ost und West. Alles ist mit Vorsicht zu genießen, denn immer wieder geht es darum, wer wen, was, wie, wann und warum befragt.
Die Antworten sind auch und vor allem momentane Stimmungsbilder. Angesichts der aktuellen Jahrhundertkrise mit immensen Entartungen der sozialen Marktwirtschaft verwundert es natürlich nicht, wenn 48% aller Deutschen der Meinung sind, dass die Gesellschaft ungerechter geworden ist. „Wir wollten Gerechtigkeit und bekamen den Rechtsstaat“ sagte einst die Bürgerrechtlerin Bärbel Boley. Recht hatte sie und dieser Rechtsstaat ist trotz aller Kritik das Beste, was in diesem Bereich weltweit so praktiziert wurde und wird.

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[03.11.2009]
Es ist ja nicht nur das E-Werk

eine namentliche Abstimmung zur letzten Beschlussvorlage in Sachen E-Werk im Ausschuss für Stadtentwicklung hat nicht stattgefunden. Es bleibt meine Hoffnung, dass eine solche Offenlegung irgendwann im Stadtrat stattfindet.

Das Thema bleibt spannend und ich hätte nicht erwartet, dass meine diversen Wortmeldungen dazu so lange aktuell bleiben. Es ist ja nicht nur das E- Werk. Das Thema ist durch die Planer und Konzepte- Schreiber so verwoben worden, dass es schon lange nicht mehr sauber zu durchschauen ist.

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[22.10.2009]
Schluss mit dem E-Werk-Wahnsinn!

Weitere 500.000.- Euro zusätzliche Kosten für das Millionengrab stehen im Ausschuss für Stadtentwicklung am Montag auf der Tagesordnung.

In der Stadtratssitzung vom 28.05.2009 wurde über energetische Maßnahmen und Mehraufwendungen für statische Sicherung
(206 100,-Euro), Innenausbau (159 900.-Euro) und Medienerschließung (113 000.- Euro) mit folgendem Ergebnis abgestimmt:

dafür: 17..........dagegen: 14..........Enthaltungen: 4

Dünner war die Mehrheit zum Thema E- Werk noch nie! Wann kommt endlich eine namentliche Abstimmung, damit die Mittäter öffentlich bekannt werden? Mehr zum Thema in der nächsten Woche.


[19.10.2009]
Über Presswehen, Haushalte, Stadtentwicklung und Pisa

Liebe Leserinnen und Leser,
diese Zeitung ist ein Hobby und wie es damit oft so ist: man hat nicht immer Zeit dafür.
So hat sich einiges an Themen angestaut. Aus der großen Politik genauso, wie lokal.
Allein die Schlagzeilen der Welt am Sonntag vom 18.10.09 beinhalten Themen, zu denen einiges noch zu kommentieren ist.
„Schwarz-Gelb in den Presswehen - Der Glaube an den großen Wurf geht langsam verloren“
„Union und FDP suchen 120 Milliarden Euro“

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[19.10.2009]
Hätten DDR-Schüler den PISA- Test bestanden? (Ein Beitrag vom 09.03.2002)

PISA über Deutschland: Lesekompetenz Rang 21. Mathematische Kompetenz Rang 20. Schlechtere Ergebnisse erzielten weltweit nur zehn andere Länder.
Was ist da passiert? Kam das überraschend oder war das eine schon lange erwartete Quittung für eine verfehlte Bildungspolitik? Der Schriftsteller Walter Kempowski stellt jedenfalls fest:

"Die Verblödung unseres Volkes macht sichtlich Fortschritte."

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[18.09.2009]
Über Wahlen, Namen und Programme -
Über Merkel und Steinmeier bis Dr. Künzer

Liebe Leserinnen und Leser,

der große Wahltermin rückt näher und der Kampf um die größte Gruppe der Wahlberechtigten, die potentiellen Nichtwähler, ist nun in vollem Gange. Die Initialzündung war das große Duett. Steinmeier hat Boden gut gemacht und „Kohls Mädchen“ kommt bei der Umsetzung dessen, was ihr der große Lehrmeister beigebracht hat, leicht ins schleudern. Eine seiner großen Lehren hat sie in den letzten Jahren rücksichtslos umgesetzt:

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[06.09.2009]
Über Bürgerproteste, Amtsschimmel und kleine Lichtschimmer am Ende des Tunnels

Liebe Leserinnen und Leser,
nehmen Sie bitte die nachfolgenden Links zur Kenntnis. Über fragwürdige Praktiken des Landesverwaltungsamtes und darüber, dass sogar ein geplantes Kohlekraftwerk des Energieriesen e-on gestoppt werden kann.

Auch wir Bürger für Weißenfels können in einer bestimmten Umweltsache einen kleinen Zwischenerfolg verbuchen. Und wie diese spezielle Geschichte auch ausgehen mag, wir haben als verantwortungsbewusste Bürger keine andere Wahl, als immer wieder dafür zu sorgen, dass kein Gras über das wächst, was andere aus Ignoranz, Unfähigkeit und Gewinnsucht angerichtet haben. Das gilt überall. In unserem und im Interesse nachfolgender Generationen. Materiell und ideell.

Hartwig Arps


[03.09.2009]
Frau Schmuck´s Schildbürgerstreiche

Liebe Leserinnen und Leser,
es ist interessant zu beobachten, wie sich Frau Schmuck in zunehmendem Maße in ihrem Themensalat verfängt. Sie war stets bei den kommunalpolitischen Mehrheiten und belobhudelte fast alles, was da in Sachen Kulturinvestitionen so beschlossen wurde.
Was sich diese Stadt in diesem Bereich leisten kann und soll und vor allem was aus finanziellen Gründen nicht - solche Probleme hat sie vielleicht niemals durchdacht, zumindest nie wirklich hinterfragt.

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[13.08.2009] Bus- Report

Tag: 12.08.09
Ort : Cafe Centra am Markt
Anlass: Stammtisch Bürger für Weißenfels
Thema Bürgeranfragen: Busse durch die Jüdenstraße?
OB Robby Risch: Nein!

Mein Kommentar:

Herr Zentner von der MZ hat sich als ein minderbemittelter Journalist erwiesen, der vielleicht sogar bewusst die Bürger verunsichern wollte.
Mit seinem Artikel am 05.08.09 hatte er mit seiner Schlagzeile „Fußgänger teilen Straße mit Bussen“ und der Heraushebung der Aussage von Ekkart Günther (RVG- Geschäftsführer)
„Wir werden nicht alle Busse durch die Jüdenstraße schicken.“ quasi vollendete Tatsachen suggeriert.

Von Herrn Zentner ist inzwischen nichts anderes zu erwarten. Wenn Herr Günther allerdings erst einen Bus-Testlauf durch die Jüdenstraße braucht, um zu der Erkenntnis zu kommen, dass diese Umleitungsvariante wenig praktikabel ist, dann kann ich nur feststellen, dass Krisenmanagement nicht sein Ding ist. Auch seine sonstigen Äußerungen in dieser Sache zeigen mir: Hier sitzt der falsche Mann auf dem Posten des RVG- Geschäftsführers.

H. Arps


[08.08.2008]
Über die Krise, geplatzte Blasen, kleine und große Gaunereien

Liebe Leserinnen und Leser,
gegenwärtig ist alles schwer, denn wir leben in schweren Krisenzeiten. Verursacht durch schwerste Systemfehler war es in den vergangen Jahren Schwerstkriminellen aus der Wirtschafts- und Finanzwelt gelungen, ihre schweren Deals zu betreiben. Mit schwersten Folgen: Gewinne wurden privatisiert und Verluste vergesellschaftet. Die Politik hat sich als unfähig erwiesen, durch entsprechende Kontrollmechanismen dies zu verhindern und schon heute wissen wir, dass sie daraus so gut wie nichts gelernt hat. Wir alle kennen das. Die wirklichen Experten sind sich einig: Die Folgen der Krise sind in allen Ausmaßen überhaupt noch nicht absehbar. In Weißenfels muss in diesem Jahr mit einem Einnahmeausfall von derzeit rund einer Million Euro gerechnet werden. Ein beträchtlicher Teil davon sind sinkende Gewerbesteuereinnahmen. Ein Ende dieser Talfahrt kann ich jedenfalls nicht erkennen.

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[03.08.2009]
Jahresrechnung?
Zum MZ-Interview vom Sonnabend

Der Eine wollte Stänkern (Herr Zentner, MZ). Der Andere erwies sich als immer noch Suchender in Sachen effiziente Öffentlichkeitsarbeit (Herr OB Robby Risch).
Entsprechend war das Frage- und Antwortspielchen. Am Ende des Pudels Kern: Sie unterhielten sich über mich, ohne meinen Namen zu nennen. Dazu fehlte dann doch noch der Mut. Meine Herren, Sie werden nicht umhin kommen, die Dinge klar zu benennen. Dazu möchte ich Sie ausdrücklich ermuntern. Meine Fakten- und Datensammlung über Ursachen und Wirkungen, über Fehlentwicklungen und ihre Folgen jedenfalls ist gut gefüllt und ich bin auf wirkliche Sachanalysen Ihrerseits gespannt. Krisenzeiten erfordern klares Handeln und nicht ein derartiges Geplänkel! Auf meine Beiträge jedenfalls können sie auch in Zukunft gespannt sein.

Hartwig Arps


[13.07.2009]
Liebe Leserinnen und Leser,
bevor ich mich demnächst mit eigenen Beiträgen wieder an dieser Stelle melde, lesen Sie bitte bei Bürger für Weißenfels/Aktuelles.
Ihr H. Arps

[www.buerger-fuer-weissenfels.de]


[24.06.2009]
„Irreführende Darstellungen in den Weißenfelser Seiten“ ?

Liebe Leserinnen und Leser,
lesen Sie bitte den nachfolgenden Briefwechsel und beurteilen Sie selbst, ob und wer hier wen in die Irre führen will. Ich schließe mich inhaltlich dem Antwortschreiben der Bürgerinitiative voll an.

Anschreiben (pdf)

PELIPAL quickset Möbel GmbH Weißenfels

To: h.arps@t-online.de
pro-weissenfels@freenet.de

Cc: oberbürgermeister@weissenfels.de
stadtrat@weissenfels.de

Antwortschreiben der Bürgerinitiative (pdf)


[14.06.2009] Ende und Anfang

Liebe Leserinnen und Leser,

ich teile dem Gemeindewahlleiter heute schriftlich mit, dass ich das mir über die vergangene Stadtratswahl angetragene Mandat nicht annehmen werde.

Damit findet ein persönlicher Meinungsbildungsprozess seinen Abschluss, über dessen Verlauf Sie sich im Detail in den WS- Artikeln vom 12.06.08 und 06.06.09 informieren können.

Schon gleich nach der OB-Wahl im vergangenen Jahr hatte ich öffentlich mein bestehendes Mandat zur Disposition gestellt.
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[06.06.2009] Abschluss

Liebe Leserinnen und Leser,
es geht ein Wahlkampf zu Ende, der in seiner Bedeutung für die Zukunft dieser Stadt kaum zu übertreffen ist. Die zugespitzte Frage lautet: Lassen wir zu, dass sich Weißenfelser Kommunalpolitik in wesentlichen Teilen weiter in Richtung einer Cliquenwirtschaft entwickelt – oder ist nun endlich Schluss damit. Die Fronten sind klar. Alles ist gesagt und geschrieben. [lesen Sie weiter]


[05.06.2009]
Brief des Oberbürgermeisters

Liebe Leserinnen und Leser,
ich danke Oberbürgermeister Robby Risch, dass er meiner Bitte um aktuelle Bürgerinformationen, besonders zur Haushaltssituation, nachgekommen ist.


[02.06.2009] Aktuelles zum Wahlkampf.

Liebe Leserinnen und Leser,
nun wissen wir, wer hinter dem von mir so genannten Schreiberling steckt. Ich hatte mit dieser Bezeichnung den Autor der Zeilen innerhalb der Internet- Darstellungen des CDU- Stadtverbandes gemeint und das muss nicht automatisch der Webmaster oder der für die Redaktion Zuständige sein. Nun wissen wir´s. Bei Ausdrucken steht oben „DieterStier.de“, darunter „CDU- Stadtverband“ und geschrieben hat´s Herr Reimann. Warum nicht gleich so. Bei mir ist das einfacher. Da wissen die Leser gleich woran sie sind. Bei allem was ich schreibe steht auch Arps drunter. [lesen Sie weiter]


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