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Es gibt sie wirklich. Schmucke- Kritik über das Kaffekränzchen hinaus. Liebe Leserinnen und Leser, ich dachte heute, ich lese nicht recht. Frau Schmuck von der MZ kritisiert massiv die Ausschussarbeit im Stadtrat: Nicht öffentliche Beratungen und Entscheidungen um öffentliche Gelder. Befindlichkeiten und Befangenheiten und stundenlanges tagen wegen schlecht vorbereiteter Ausschussmitglieder. „Das haben wir schon immer so gehandhabt“ meint Ausschussvorsitzender Kunze (SPD). Toll! Aber Frau Schmuck, das ist tatsächlich seit Jahren so! Und nicht nur im Kulturausschuss! Sie wissen das doch! Wo blieb früher die Kritik? Ihr Blatt hat die Rauner- Jahre diesbezüglich so gut wie kritiklos begleitet. Lesen Sie Weißenfelser Seiten von A-Z. Über Jahre strampele ich mit diesen Themen ab und hatte keine Unterstützung seitens der MZ. Im Gegenteil. Vielleicht entwickelt sich dann endlich einmal ein Stadtrat, der unsinnige Ausschüsse auflöst und unter Einbeziehung der Potenzen aller Mandatsträger nur die wirklich wichtigen Themen in gemeinsamen Sitzungen behandelt, entscheidet und dann durchsetzt. Nur so kann die negative Wirkung von überforderten Stadträtinnen und Stadträten minimiert werden. Liebe Leserinnen und Leser, Nehmen Sie auch bitte die vorzüglich recherchierten Sachbeiträge zur aktuellen Politik aus www.das-abendblatt.de und die neuen Beiträge unter Ihr Hartwig Arps Kosten und kein Ende So wie Herr Dreyer könnte man annehmen, Tönnies hätte sich am Neubau der Straße wenigstens beteiligt. Die vom Schlachtkonzern überwiegend genutzte, 1,6 Millionen Euro teure Straße wurde aber mit Landesmitteln finanziert. Auch beim Aufkauf der benachbarten Wohngrundstücke nebst Gärtnerei war es nicht anders. Zwei Jahre verhandelte die Stadt diesbezüglich mit Tönnies. Dieser lehnte Ende Oktober 2002 eine Beteiligung zum Aufkauf der Wohngrundstücke ab. So blieb der Steuerzahler auf den ca. 2,7 Millionen Euro sitzen. Das ehemalige Großhandels-Gelände in der Schlachthofstrasse wurde zwar auf Kosten der Firma Tönnies beräumt, nur waren das gesetzlich vorgeschriebene Ausgleichsmaßnahmen für die Errichtung der Versand- und Zerlegehalle als erste Baustufe. Diese Maßnahmen hätte auch jeder andere Bauherr für die Versiegelung von Flächen vornehmen und finanzieren müssen. Des Weiteren deutet sich kein finanzielles Engagement des größten Nutznießers für den umstrittenen Klärwerksausbau an. Während der Ex-Oberbürgermeister Rauner noch postulierte „Wer bestellt bezahlt“, stellte der bereits verschuldete Abwasserzweckverband die etwa 13 Millionen Euro komplett als Ausgabe in den eigenen Haushalt ein. Gerade die von Tönnies geplanten 20.000 Schweineschlachtungen am Tag sind aber ohne Klärwerksausbau unmöglich. Es ist daher nicht zu vermitteln, dass der Gebührenzahler die Kosten wieder tragen soll. Wenn Sie diesen Artikel auf Facebook teilen möchten,
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