Antwort auf Beitrag – Mitteldeutsche Zeitung: „Etatüberschuss Fehlanzeige. Risch sieht bestenfalls einen ausgeglichenen Haushalt - Keine Konsolidierung 2008.“, Mittwoch, 13.07.2008.

Verwaltung fordert Erhöhung der Grundsteuer in Weißenfels! Die Erhöhung der Grundsteuer, in einer Stadt die am aussterben ist, kann nur ein Aprilscherz sein. Menschen die mühselig ihr Eigentum aufbauen und jeden Monat „Ostlöhne“ verdienen, sollen am Ende noch die Rechnung dafür zahlen, dass völlig unqualifizierte „Stadt-Verantwortliche“ Weißenfels seit Jahren in den Ruin wirtschaften. Nach dem Kassensturz scheint „Rauners-Erbe“ (ehemaliger OB von Weißenfels) wohl schlechter zu sein als bisher erwartet. Riesige Fehlbeträge in der Stadtkasse (nach der Abwahl des Oberbürgermeisters) und dennoch wurden und werden Gutachten und Umfragen nach dem anderen erstellt, die mit üppigen Honoraren an dubiose Architektur- und Projektentwicklungsbüros abgegolten werden. Bau und Planung von unsinnigen Projekten die zehntausende Euros an Betriebskosten in Zukunft verschlingen werden. Stadtfeste wo sich nur noch die „Weißenfelser Halbwelt“ feiern lässt. Doch von all denen die für die Weißenfelser Misere zuständig sind, ist bisher niemand zur Verantwortung gezogen wurden. Nur der Bürger, der zum Teil den Kit aus den Fenstern kratzen muss, um überhaupt noch leben zu können, soll mit noch höheren Steuern (Bsp: Grundsteuer), Gebühren (Bsp: Niederschlagsgebühr) oder Beiträgen (Bsp: Straßenausbaubeiträge) belastet werden. Der vorgegauckelte "Aufschwung Ost" auf den Rücken der Menschen! Nein Danke, es reicht.

Antwort auf Beitrag – Mitteldeutsche Zeitung: „Offener Brief an Stadtrat Hartwig Arps. Schmäh-Seiten im Netz.“, Freitag, 18.07.2008.

Ausgerechnet ein Herr Freiwald der noch vor nicht allzu langer Zeit sich der „Diktatur des Proletariats“ widmete und einem menschenverachtenden System wie der DDR diente, sowie im Rahmen seiner Funktion bei der „NVA“ den Menschen jede Mitsprache und Meinungsfreiheit abgesprochen hat, beschwert sich heute über die demokratische Meinungsfreiheit. Beschweren müsste man sich eigentlich darüber, dass ehemalige NVA-Offiziere die Mitglied einer reaktionären Volksarmee waren, heute in einem demokratisch gewählten Stadtrat sitzen, und sich den Anschein einer lauteren Persönlichkeit geben. Leider hat eine Aufarbeitung der DDR Vergangenheit nie richtig stattgefunden, so dass die „linken Rattenfänger“ heute wieder auf Stimmenfang gehen können.

Antwort auf Beitrag – Mitteldeutsche Zeitung: „Fragebögen helfen Fördertöpfe öffnen, Weißenfels erstellt Konzept für Programm «Soziale Stadt»“, 09.07.2008.

"Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die soziale Stadt"? Grundsätzlich haben in Weißenfels alle Stadtteile besonderen Entwicklungsbedarf, nicht nur die Innenstadt bzw. die Altstadt. Bei der Frage, gemäß Fragebogen der Stadtverwaltung: „Ob sich die Einwohner in ihrem Wohngebiet heimisch fühlen“, sollte man sich auch darüber Gedanken machen, wer denn diese Fragebögen beantworten soll. Fuchs und Igel? Denn die beiden sind die einzigen die sich in der Innenstadt von Weißenfels noch Gute Nacht sagen. Der größte Teil der Einwohner jedenfalls wohnt nicht in der Innenstadt von Weißenfels. Also, warum werden dann jährlich Millionen in unsinnige Projekte investiert, wie Fürstenhaus oder Altenheim. Schon jetzt verlassen die Bürger in Scharen Weißenfels, und das wird sich in den nächsten Jahren nicht ändern. Übrigens, warum hat man denn diese Fragebögen nicht in Weißenfels-Nord verteilt, als es um die Erweiterung des Schlachthofes ging, denn dort hätten die Menschen auch gerne mit entschieden. Ich empfinde die Verteilung der Fragebögen als reine Schmierenkomödie, die plötzlich den Bürgern direkte Demokratie suggerieren soll. Man darf gespannt sein, wann die übrigen Stadtteile Fragebögen erhalten?

Antwort auf Beitrag – Mitteldeutsche Zeitung: „Künzer erwartet von Risch Entschuldigung“, 19.06.2008.

Mittlerweile sieht alles aus wie eine Inszenierung. Man könnte meinen im Weißenfelser Kulturhaus wird ein Theaterstück aufgeführt. So richtig sicher kann man im Moment nicht mehr sein, wer in welcher Rolle steckt. Soviel Trubel um einen Oberbürgermeister gab’s bisher noch nie. Warum greifen die „Lebensmittelbarone“ jetzt – ausgerechnet jetzt – zu unfairen Mitteln und zu Erpressungsversuchen. Der „Leisslinger Sugar & Fruit-Baron“ führt sich auf wie „Don Corleone“. Und „Filinchen-Michael“ stellt aberwitzige Behauptungen auf, indem er angeblich 200 Arbeitsplätze schaffen wollte. Natürlich behauptet auch „Schlachthof-Clemens“, dass 1700 Menschen für Ihn arbeiten. Wobei laut Jahresabschluss-Bilanz lediglich 427 Mitarbeiter – in Ost wie West – beschäftigt sind. Fast 20 Jahre ist in Weißenfels nicht viel passiert, außer das die Menschen die Stadt in Richtung Westen verlassen haben. In all dieser Zeit entwickelte sich hinter den Kulissen der Stadt eine Riege von demokratisch nicht legitimierten Machthabern, die jetzt einfach nicht akzeptieren wollen, dass es doch noch Menschen in Weißenfels gibt, die kein wirtschaftliches Interesse mit Ihrem Engagement verbinden. Darum muss Demokratie Tag für Tag aufs Neue verteidigt werden.

Antwort auf Beitrag – Mitteldeutsche Zeitung: „Risch will Ton entschärfen“, 12.06.2008.

Herr Bergmann (Vorsitzender der Fraktion der Linkspartei im Stadtrat) leitet scheinbar an Halluzinationen oder an Altersdemenz. Von wegen „Investitionen zur Verbesserung der Umweltbedingungen in Weißenfels-Nord“. Sollte er damit die Erweiterung der Schlachtkapazitäten von 8.000 auf 20.000 Schweine pro Tag im Tönnies Fleischwerk meinen? Scheinbar fehlt ihm jedwede Vorstellung über das Ausmaß dessen, was im Weißenfelser-Norden in den nächsten Jahren zu erwarten ist. Der reinste Schweinestall. Übrigens: Ausgerechnet die SED-Nachfolge-Partei setzt sich für Umweltschutz ein. Da kann man doch nur müde lächeln. Die Umweltzerstörungen aus DDR-Zeiten dürften jeden noch in Erinnerung sein. Herr Bergmann es wird Zeit das sie sich in einem der vielen Altenheime – die in ihrer Amtszeit entstanden sind - zur Ruhe setzen. Ich hoffe, dass dies nicht lange auf sich warten lässt.

Antwort auf Beitrag – Mitteldeutsche Zeitung: „Millionen-Investition geht Stadt verloren“, 31.05.2008.

Unternehmer schaffen keine Arbeitsplätze aus sozialpolitischen Gründen. Arbeitsplätze entstehen dadurch, dass die Auftragslage den Einzelunternehmer zwingt, zusätzliche Mitarbeiter einzustellen (Arbeitsteilung). Das ein Oberbürgermeister-Wechsel Einfluss auf die Herstellung von „Dr. Heinemanns Trockenfutter“ oder auf „Dr. Künzers Saftladen“ hat, dürfte eine neue Erkenntnis in der Wirtschaftstheorie sein. Weißenfels und der Burgenlandkreis haben innerhalb von Sachsen-Anhalt die höchsten Arbeitslosenzahlen, und das schon seit 1990. Ausgerechnet „Teile der Wirtschaft“ haben mit üppigen Wahlkampfspenden den alten Oberbürgermeister unterstützt. Scheinbar mit der Hoffnung auf Rentabilität, die sich jetzt aber nicht auszahlt. Diese Wahlkampfspenden wären besser in der Weißenfelser Stadtentwicklung und in der Schaffung neuer Arbeitsplätze angelegt. Doch da fehlt bisher ein spürbares Engagement derjenigen Unternehmer die weniger an die Marktkräfte als mehr an die Fördermitteltöpfe glauben. Übrigens, andere OB-Kandidaten mussten den „Kit aus den Fenstern“ kratzen, um wenigstens ein paar Wahlkampf-Flyer verteilen zu können. Schon hier zeigte sich der ungleiche „Wahlkampf“ der Beteiligten.

Copyright by 1a-Webtools.de Counter-Service